Ihr Warenkorb ist leer
slideshow 1

Die Workshops im Überblick

Diözesanforum Altenheimseelsorge am 2. April 2019  

Sie haben Gelegenheit bis zu drei Workshops zu besuchen, also einen für jede Runde.

Markieren Sie zuerst die Runde (1-2-3), für die Sie einen Workshop auswählen. Nach Auswahl des Workshops gehen Sie für die 2. und 3. Runde genauso vor. Bis zur abschließenden Buchung können Sie die Workshops nach Ihren Vorstellungen variieren. Mit dem Abschicken der Anmeldung ist eine Veränderung nicht mehr möglich.

Achten Sie bitte bei Ihrer Buchung darauf, nicht 2 Workshops aus derselben Runde auszuwählen. Sie erkennen dies immer an der jeweiligen Tageszeit im Titel - [VORMITTAG] - [MITTAG] - [NACHMITTAG].

Beachten Sie, dass die Workshops eine Teilnehmerzahlbegrenzung haben. Wenn diese erreicht ist, können Sie den Workshop nicht mehr buchen.

Die Anmeldung weiterer Personen ist nur möglich, indem Sie die Internetseite erneut aufrufen und eine separate personenbezogene Anmeldung ausfüllen.

  • Workshop 01 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Älter werden ist auch ein Werden

    Älter werden – im persönlichen und gesellschaftlichen Kontext – ist ein Lebensprozess, der wie jede andere Lebensphase eigene Gesetze und typische Chancen und Tücken kennt. Es gibt keine abgerundete Theorie. Es ist ein persönliches Wagnis, sich in den Spannungen des konkreten Daseins von der Botschaft Jesu ermutigen und Hoffnung schenken zu lassen. Das spezifisch Christliche möchte sich als das entscheidend Menschliche bewähren. Wir leben und erleben ganz persönlich Versöhnung, Grenzerfahrungen, Loslassen, Krankheiten und Sterben, aber auch Lebenserfüllung, Öffnung, Dankbarkeit, Humor und Freude. Dann können wir auch im Alltag des Älterwerdens einüben, das „Zeitliche zu segnen“. Es geht um Impulse im Jetzt des Alterns für eine Lebenskultur, die dynamisches Werden ermöglichen hilft, trotz aller Herausforderungen und Abschiede.

    Prof. Dr. Leo Karrer, Pastoraltheologie, Fribourg
  • Workshop 02 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Warum leisten wir uns Seelsorge, und was soll Seelsorge leisten?

    Welche Bedeutung hat Seelsorge für konfessionelle Träger stationärer Altenhilfe? Ist sie bei steigendem Druck in qualitativer und ökonomischer Hinsicht und bei einem gleichzeitigen „Personalmangel“ in Pflege und Pastoral überhaupt noch leistbar oder ggf. auch verzichtbar? Sollten wir uns nicht auf unser „Kerngeschäft“ der Pflege beschränken? Ausgehend von einem gemeinsamen Verständnis von Altenheimseelsorge, sollen in diesem Workshop aus Trägersicht die wichtigsten Gründe für und die Chancen von Seelsorge im Altenpflegeheim aufgezeigt und diskutiert werden.

    Burkhard Baumann, Dipl.-Kaufmann, Dipl.-Caritaswissenschaftler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Steinfurt e. V., der Domus Caritas gGmbH und der SenTa GmbH
  • Workshop 03 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Die Mitarbeitenden pflegen: Seelsorge am Arbeitsplatz

    Darf es etwas mehr sein? Mitarbeiterseelsorge als Sahnehäubchen im christlichen Unternehmen. Mitarbeiter wollen nicht nur gebunden, sie müssen gepflegt werden. Der Unternehmensrabatt im Fitnessstudio, die Betriebsfeier zu Weihnachten, pünktliche Gehaltszahlung sind eine Möglichkeit. Ein echter Mensch als persönlicher seelsorglicher Ansprechpartner ist eine andere Chance. Und eine neue Qualität. Wie das funktioniert? Schauen Sie rein!

    Maria Adams, Mitarbeiterseelsorgerin der Seniorenhaus GmbH, Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria, Köln
  • Workshop 04 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Rituale am Lebensende aus christlicher Sicht

    In bedeutsamen Lebenssituationen – Krankheit, Leiden, Sterben und Tod – gilt es, Übergänge heilsam zu gestalten. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden, wird anhand von Praxisbeispielen das Thema entfaltet. Der Workshop führt in Rituale für diese besonderen Situationen ein und stellt angemessene Rituale vor.

    Quirin Sailer, Pastoralreferent, Leiter Krankenhausseelsorge, Wuppertal
    Anja Sickmann, Pastoralreferentin, Leiterin Grundlagenkurs Krankenhausseelsorge, Erzbistum Köln
  • Workshop 05 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Kultur- sowie religionssensible Pflege und die muslimische (Gender-)Thematik

    Was verbirgt sich hinter dem Begriff „kultursensibel“? Wir schauen auf unsere Kultur. Wo beginnt für mich das Fremde, das ich schwer verstehen kann? Wie erreiche ich Zugänge zu dem, was mir fremd ist? Wir werfen einen Blick auf Lebenswelten und schauen darauf, was Altenpflege leisten kann. Wie sieht der Alltag in der Pflegewelt aus? Nutzen Menschen mit Migrationshintergrund die Angebote der Altenpflege? Wie können wir Zugänge schaffen und kultursensible Pflege ermöglichen?

    Ute Galonski, Dipl.-Sozialpädagogin, Diversity-Trainerin, Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH, Essen
  • Workshop 06 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Seelsorge - ein Bestandteil des Qualitätsmanagements?

    Das Qualitätsmanagement (QM) ist ein wichtiges Steuerungsinstrument in Organisationen. Mit der modellhaften Integration der Seelsorge in das QM gelingt es, diese zum Anliegen aller Professionen in einer Einrichtung zu machen. Ein wegweisender Schritt, wenn Seelsorge künftig relevant bleiben will. Der Workshop stellt die Vorgehensweise der Deutschordens-Altenzentren Konrad Adenauer gGmbH am Beispiel des Kölner Standortes vor.

    Ulrike Nieder, Prokuristin, Deutschordens-Wohnstift Konrad Adenauer gGmbH, Köln
    Bruno Schrage, Referent für Caritaspastoral und Grundsatzfragen, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.
  • Workshop 07 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Digitale Betreuungsangebote in der stationären Altenpflege

    Digitalisierung kennt keine Altersgrenze. Großeltern, die mit ihren Enkelkindern skypen, sind keine Seltenheit mehr, und somit ist es nur logisch, dass der technische Fortschritt auch in der stationären Altenpflege Einzug hält. Mithilfe von neuen Medien entstehen neue Formen der Betreuung. Dieser Workshop bietet Einblicke in digitale Betreuungsformen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden praxisnahe Beispiele und Methoden vorgestellt, und es wird zum kreativen Austausch angeregt.

    Alexandra Kasper, Sozialer Dienst, Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Caritasverband für die Stadt Köln e. V.
  • Workshop 08 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Glaube(n) mit Bodenhaftung im Seniorenzentrum und im Verband

    Den Glauben mitten in der Arbeit gestalten ist eine Herausforderung. Der Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e. V. ging mit den Mitarbeitenden auf Spurensuche: Glaube(n) mit Bodenhaftung wurde an vielen Stellen in den Einrichtungen und Diensten des Verbandes sichtbar. Eine Spurensuche, die sensibel macht für Gelebtes und Mögliches. Erfahren Sie hier mehr über diesen Prozess und die vielfältigen inspirierenden Angebote.

    Dr. Brigitte Saviano, Referentin für Caritaspastoral, Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e. V.
  • Workshop 09 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Heiligt der Zweck die Mittel? Lügen in der Arbeit mit Demenzkranken

    Ist Lügen in katholischen Einrichtungen jetzt erlaubt? Heiligt jetzt doch der Zweck die Mittel? Wenn ja, wer bestimmt, welcher Zweck die Mittel rechtfertigt? Seit Jahren wird in der Fachwelt kontrovers über das Thema „Lügen“ in der Arbeit mit Demenzkranken diskutiert. Woran entzündet sich die Kontroverse, und welchen Weg kann man in der Praxis beschreiten? Das werden die zwei entscheidenden Fragen sein, an welchen sich der Inhalt des praxisorientierten Workshops ausrichtet.

    Detlef Rüsing, MScN, Leiter Demenztransferzentrum, Witten-Herdecke
  • Workshop 10 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Warum gerade ich? Menschen in Krisen begleiten!

    Warum gerade ich? Wie können Mitarbeitende Menschen in Krisen begleiten? Der Workshop veranschaulicht szenisch wichtige Grundhaltungen für die Begleitung (nicht nur) in Krisen. Er vermittelt erste Hilfen für die Kommunikation in herausfordernden Gesprächen und entwickelt persönliche Mini-Rituale und „Schutzmäntel“ für Sie als Begleiter, um Menschen in ihrer Not nahe sein zu können.

    Martin Alsheimer, Dipl.-Pädagoge, Dipl.-Trauerberater, Nürnberg
  • Workshop 11 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit - "Sterbefasten" als Form der Selbstbestimmung am Lebensende

    In den letzten Jahren wurde viel über Selbstbestimmung am Lebensende und damit auch über ein „selbstbestimmtes Lebensende“ kontrovers diskutiert. Dabei wird auch immer wieder die Möglichkeit des freiwilligen Verzichts auf Flüssigkeit und Nahrung (FVFN) als vermeintlich natürlicher Weg beschrieben, um aus dem Leben zu gehen. In diesem Workshop erhalten Sie einen kurzen Einblick in die medizinischen und juristischen Fakten, um danach anhand eines Fallbeispiels und ggf. der von den Teilnehmenden eingebrachten Erfahrungen die emotionalen und moralisch-ethischen Aspekte zu erarbeiten. Die Teilnehmenden sollen dadurch ihre eigene Einstellung zu FVFN reflektieren und Argumente in der Beratung bekommen.

    Dr. med. Susanne Hirsmüller, Hospiz am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf, MSc Palliative Care (Univ. Freiburg), M. A., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Psychoonkologin und Ethikerin im Gesundheitswesen
    Margit Schröer, Dipl.-Psychologin, Medizinethikteam Düsseldorf, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Supervisorin und Ethikerin im Gesundheitswesen
  • Workshop 12 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Behandlung im Voraus planen - ein neues Konzept zur Realisierung wirksamer Patientenverfügungen

    Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben konkrete Vorstellungen, welche medizinischen Behandlungen gewünscht bzw. ausgeschlossen werden sollen. Das Konzept „Behandlung im Voraus planen“ (BVP) gibt hierzu eine Hilfestellung. Es wird in seinen Grundzügen vorgestellt. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, in einer persönlichen Auseinandersetzung und im Dialog mit anderen eigene Erfahrungen mit inhaltlichen Aspekten von BVP zu machen.

    Dr. Thomas Otten, Diözesanbeauftragter für Ethik im Gesundheitswesen, Erzbistum Köln, Krankenhausseelsorger, Pastoralreferent