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Die Workshops im Überblick

Diözesanforum Altenheimseelsorge am 28. März 2017 im Kölner Maternushaus

Bitte beachten Sie:
Der Anmeldeschluss zum Diözesanforum war am 17. März 2017.
Eine Anmeldung zu den Workshops ist nun leider nicht mehr möglich!

Sie haben Gelegenheit bis zu drei Workshops zu besuchen. Einen Workshop für jede Runde.

Markieren Sie zuerst die Runde (1-2-3) für die Sie einen Workshop auswählen. Nach Auswahl des Workshops gehen Sie für die 2. und 3 Runde genauso vor. Bis zur abschließenden Buchung können Sie die Workshops nach Ihren Vorstellungen variieren. Mit dem Abschicken der Anmeldung ist eine Veränderung nicht mehr möglich.

Achten Sie bitte bei Ihrer Buchung darauf, nicht 2 Workshops aus derselben Runde auszuwählen. Sie erkennen dies immer an der jeweiligen Tageszeit im Titel
[VORMITTAG] - [MITTAG] - [NACHMITTAG].

Beachten Sie, dass die Workshops eine Teilnehmerzahlbegrenzung haben. Wenn diese erreicht ist, können Sie den Workshop nicht mehr buchen.

Die Anmeldung weiterer Personen ist nur möglich, indem Sie die Internetseite erneut aufrufen und eine separate personenbezogene Anmeldung ausfüllen.

  • Workshop 01 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Lebensbilanz

    Sich erinnern heißt, sich seiner Identität bewusst zu sein und mit allen Farben der eigenen Vergangenheit im Heute zu leben. Erinnerte Geschichten von Lebensstolz und Schuld, von Glück und Verlust, von Träumen und Traumata prägen unsere Lebensenergien. Das Alter wird zu einem Ort, an dem der Mensch herausgefordert ist, sein Leben zu bilanzieren. Seelsorgerinnen und Seelsorger können hier als Gesprächspartner helfen, das eigene Leben mit Wohlwollen und versöhnlich anzuschauen.

    Hans-Bernd Hagedorn | Pastoralreferent, Klinikseelsorger, Meckenheim
  • Workshop 02 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Tagespflege und Seelsorge – wie geht das?

    Hat die Seelsorge in der Tagespflege einen Platz? Die Referentinnen meinen: Ja! So werden Formen und Aspekte der seelsorglichen Begleitung im Rahmen der Tagespflege vorgestellt. Neben Tipps, wie seelsorgliche Angebote in der alltäglichen Struktur der Tagespflege aussehen und integriert werden können, wird ein Erfahrungsaustausch angeregt. Darüber hinaus gibt es Gelegenheit, ein eigenes kleines seelsorgliches Angebot für die Tagespflege zu entwickeln.

    Danuta Kubik | Leitung der Tagespflege Seniorenzentrum St. Nikolaus, Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis
    Dorothee Polaczek | Regionalbeauftragte für Altenheimseelsorge im Rhein-Erft-Kreis
  • Workshop 03 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Godly Play – Gott im Spiel erfahren

    Godly Play – „Gott im Spiel“ ist ein religionspädagogisches Bildungskonzept auf der Basis der Montessori-Pädagogik. Ursprünglich für Kinder entwickelt, verschafft es aber auch Erwachsenen, älteren Menschen oder demenziell Erkrankten einen persönlichen Zugang zu biblischen Geschichten und zu liturgischen Vollzügen. Im Workshop erleben Sie exemplarisch eine biblische Geschichte mit Ergründung und anschließender Reflexion auch im Hinblick auf eine Adaption für die eigene Praxis in der Altenpflegeeinrichtung.

    Markus Rischen | Pastoralreferent, Regionalreferent für Gemeindespastoral im Rhein-Kreis Neuss
  • Workshop 04 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Streiten Christen anders? Reflexionen zur Streitkultur in katholischen Einrichtungen

    Wie überall, wo Menschen miteinander umgehen, kommt es auch in Einrichtungen katholischer Träger zu Konflikten. Im christlichen Kontext bekommt das Gebot der Nächstenliebe eine besondere Bedeutung im Umgang mit Spannungen und Auseinandersetzungen. Der Workshop bietet die Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen mit Konflikten in katholischen Einrichtungen in den Blick zu nehmen, den eigenen Konfliktstil zu reflektieren und Impulse für eine zufriedenstellendere Gestaltung von Konflikten zu gewinnen.

    Hildegard Huwe | Dipl.-Theol., Mediatorin, Supervisorin SG, Diözesanbeauftragte für Ethik im Gesundheitswesen, Erzbistum Köln
  • Workshop 05 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Depression

    Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass die Depression bald die häufigste Erkrankung weltweit sein wird. Depressionen können jeden treffen, nicht nur wenn Probleme oder belastende Erlebnisse vorliegen. So können Depressionen sich hinter körperlichen Symptomen verstecken. Auch das Burn-out-Syndrom ist letztlich nichts anderes als eine Form der Depression. Eine schwere Depression kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich der Erkrankte das Leben nimmt. Im Workshop sollen Grundkenntnisse der Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt werden.

    Dr. med. Joachim Gutzke | Facharzt für Psychiatrie, Oberarzt St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus Neuss
  • Workshop 06 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - „Nimm dich selber wahr …“ – Seelsorge und Achtsamkeit

    Übungen der Achtsamkeit sind eine alte Tradition – sowohl im Buddhismus als auch im Christentum. Der Mediziner John Kabat-Zinn hat daraus ein Training entwickelt. Es zeigt sich, dass es nicht nur Patienten, sondern auch deren Begleitern hilft, ihre Arbeit zu bewältigen. In der Achtsamkeit richten wir die Aufmerksamkeit bewusst und bewertungsfrei auf die im „Hier und Jetzt“ erlebbaren Gedanken, Gefühle und Empfindungen. So entsteht mehr Präsenz für den Augenblick, die eigene Befindlichkeit und die Umgebung. Eine Möglichkeit, um den Raum für die Seelsorge zu öffnen. Es werden zwei bis drei Übungen vorgestellt zur achtsamen Entspannung, Körperwahrnehmung bzw. als Bewegungs- und Meditationsübungen.

    Susanne Müllner | Dipl.-Religionspädagogin (FH), Trainerin für Achtsamkeit am Arbeitsplatz (TAA), Kursleiterin für progressive Muskelentspannung (PME), Frankfurt a.M.
  • Workshop 07 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - „Ich will nicht mehr!“ – Suizidalität und Suizidprävention im Alter

    Gerade für das pflegerische und medizinische Personal in Kliniken und Altenheimen stellt sich die Frage, wie sie auf offene oder verdeckte Suizidwünsche bzw. Suizidversuche von Patientinnen/Bewohnerinnen und Patienten/Bewohnern reagieren sollen.
    • Was macht das Altwerden für diese Menschen so belastend, dass sie nicht mehr weiterleben möchten?
    • Wie kann ich eine Suizidgefährdung erkennen, und welche Möglichkeiten habe ich, auf die betreffende Person zuzugehen?
    • (Wie) Kann ein Suizid letztlich verhindert werden?
    Eigene Erfahrungen bzw. Fragen zum Thema können eingebracht werden.

    Dr. Uwe Sperrling | Dipl.-Gerontologe, Universitätsmedizin Mannheim, IV. Medizinische Klinik – Geriatrisches Zentrum
  • Workshop 08 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Den Segen des Alltags sichtbar werden lassen

    In den Aufgaben des Alltags – im hauswirtschaftlichen Tun – stecken verborgene Schätze, die es zu heben gilt. Jeden Tag am gleichen Ort, in vertrauter Umgebung, mit denselben Menschen zu tun zu haben, muss nicht langweilig und trist sein. Alltägliches Versorgt-Werden kann guttun, Sicherheit geben und das Herz erfreuen. Wir machen uns auf die Spurensuche, damit der Segen des Alltags an vielen Stellen sichtbar werden kann.

    Martina Feulner | Diplom-Oecotrophologin, „H wie Hauswirtschaft. Bildung – Beratung – Supervision“, Freiburg i. B.
  • Workshop 09 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Der Name verpflichtet – Einrichtungstradition und Auftrag

    Viele caritative Einrichtungen beziehen ihren Namen auf Heilige. In vielen Fällen war die Vita dieser Personen ein entscheidendes Motiv für die Namensgebung. Neben der Tradition des Trägers kann auch die Vita des Namenspatrons Impulse für die tägliche Arbeit an den uns anvertrauten Menschen geben. Anhand eines Praxisbeispiels werden mögliche spirituelle Impuls aufgezeigt und zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

    Walburga Löhr | Sozialpädagogin, Marienborn gGmbH
    Martin Kremser | Dipl.-Religionspädagoge, Heim- und Verwaltungsleiter, Marienborn gGmbH, Altenzentrum St. Augustinus, Frechen-Königsdorf
  • Workshop 10 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Von der Gemeinde zum Sozialraum – Wie kann der Altenheimseelsorge die Gestaltung gelingen?

    Eine Einrichtung ist Teil eines Sozialraums mit seiner jeweiligen Infrastruktur, seinem Beziehungsgeflecht, seinen Traditionen und eben auch kirchlichen Bezügen. In den sich verändernden Gemeindestrukturen bekommt der Sozialraum einer Einrichtung künftig eine besondere Bedeutung als pastoraler Ort und pastorale Gelegenheit. Wie kann der Altenheimseelsorger „Raumgestalter“ des sozialen Raums werden, und welche Motive bewegen ihn, solche Prozesse im Nahbereich zu fördern? Wie kann es gelingen, aus dem sozialen Raum ein effektives Netzwerk zu gestalten?

    Johannes Kochanek | Religionspädagoge, Gerontologe, Heimleiter St.-Vincenz-Altenheim, Menden
  • Workshop 11 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Armut im Alter – erkennen und begegnen

    Die Auswirkungen von Armut im Alter auf Teilhabe, Gesundheit, Wohnen und weitere Lebensbereiche werden häufig unterschätzt oder gar nicht erkannt. Viele Menschen beantragen aus Scham keine finanziellen Leistungen und verzichten auf ihnen zustehende Unterstützungen. Armut versteckt sich – auch in Altenpflegeeinrichtungen! Wie Armut im Alter erkannt werden kann, welche Mechanismen zur Armut führen und was dagegen getan werden kann, sind Inhalte des Workshops.

    Michaela Hofmann | Referentin für Armutsfragen, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.
    Detlef Rath | Dipl.-Sozialbetriebswirt, Einrichtungsleiter im Wohn- und Pflegehaus – Vinzenz-Haus in Kaarst
  • Workshop 12 | 1. Runde - VORMITTAG
    [VORMITTAG] - Geschmackvolle Seelsorge – zwischen Standardrezept und kreativer Küche

    Seelsorge findet sich als tägliches Gericht auf den Speisekarten unserer katholischen Einrichtungen. Aber welche Zutaten und Gewürze machen daraus für den „Gast“ ein Geschmacks-Erlebnis? Gemeinsam werden wir uns im Workshop Einblick in gute Rezepturen geben und die Geheimnisse unserer Kochkünste miteinander teilen. Es gilt, die unverzichtbaren Zutaten zu entdecken und ein „Grundrezept“ zu entwickeln. Ein Kochkurs zwischen Dienstleistungsgedanken und kirchlichem Auftrag, in den Sie sich aktiv einbringen können mit dem Ziel, die wichtigsten Zutaten für eine attraktive Seelsorge in Altenpflegeheimen zu beschreiben.

    Jürgen Lennemann | Stabstelle Christliche Identität, Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe